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| Maubuisson am Lac d'Houtin |
Mittwoch, 3. August 2016
24. Etappe Soulac-sur-Mer - Maubuisson am Lac d'Houtin 62 km (gesamt 1629 km)
Bei strahlend blauem Himmel sind wir heute morgen gegen 9:30 Uhr gestartet. Aquitanien hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Wir mussten keine Hauptstraße fahren. Alles ging über vorzüglich asphaltierte Radwege, rel. küstennah. Man merkte allerdings schon, dass ganz Frankreich auch Ferien bzw. Urlaub hat. Es ist jede Menge los. So auch auf unserem vorher ausgesuchten Campingplatz in Carcans Plage. Der war komplett voll und wir mussten weiter. Wir sind dann auf den 5 km entfernten Binnenensee "Lac d'Hourtin" ausgewichen, weil an der Küste der nächste Ort "Lacanau" vermutlich noch überlaufener sein wird. Wie fast täglich sitzen wir in einer Bar und schreiben vor dem Abendessen unseren Blog.
Dienstag, 2. August 2016
Ruhetag in Soulac-sur-Mer
Nach einem eher mäßigen Frühstück auf unserem Campingplatz sind wir trotzdem guter Dinge zum Markt in Soulac ... spaziert. Es gibt dort eine große, alte Markthalle in der die Köstlichkeiten der Region, wie Fisch, Gemüse, Obst und Wein angeboten werden. An nahezu allen Ständen kann man probieren. Da lohnt sich der 4,5 km lange Spaziergang. Wir haben etwas von zwei verschieden Olivendips (einmal mit Paprika und einmal mit Feigen) gekauft, ein Baguette dazu und unsere Mittagsmalzeit war gesichert.
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| in den Markthallen von Soulac-sur-Mer |
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| frische Austern |
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| große Auswahl an Fisch |
Montag, 1. August 2016
23. Etappe La Rochelle - soulac-sur-Mer 101 km (gesamt 1567 km)
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| Da mussten wir rüber, 40m hoch bei Rochefort |
La Rochelle hat einen sehr spartanischen Campingplatz (☆☆). D.h., am nächsten Morgen ohne Frühstück und früh los. Wir sind tatsächlich um 8:30 Uhr losgefahren mit dem Ziel Soulac-sur-Mer, ein durchaus ambitioniertes Ziel. Die Sonne schien und alles lief gut. Wir mussten zwar wieder über längere Distanzen auf stark befahrenen Straßen fahren, aber wir kamen zügig voran. Das Zwischenziel war der Fährhaven Royan. Dort sind wir über die immerhin 5 km breite Gironde nach Soulac ... übergesetzt.
Mit Soulac ... verbinden uns wieder viele Erinnerungen. Unzählige Male waren wir schon hier mit Christa, Norbert, Tina und unseren Kindern. Hier gönnen wir uns wieder einen Ruhetag. Selbstverständlich sind wir auf dem Campingplatz Le Ocean.
Nun muss ich noch ein paar Worte zum Radfahrerland Frankreich (Tour de France) verlieren. An der Loire und jetzt in Aquitanien gibt es viele gute Radwege. An sonsten ist man aber häufig auf die normalen Straßen angewiesen. N-Straßen scheiden natürlich aus, denn das sind praktisch Autobahnen. D-Straßen sind allerdings sehr unterschiedlich. Teilweise fährt man allein und andere D-Staßen sind wiederum sehr stark, auch von Schwerlastverkehr, befahren. Abgetrennte Radwege an Hauptstraßen sind sehr selten. Aber teu, teu, teu, wir hatten noch keine brenzlige Situation.
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| auf der Fähre |
22. Etappe La Tranche sur Mer - La Rochelle 81 km (gesamt 1466 km)
Die folgende Beschreibung haben wir einen Tag später eingestellt, weil wir gestern keinen Internetzugang hatten. Wir haben uns doch noch für restlichen Etappen in Frankreich Michelin-Karten zugelegt, weil damit die Übersicht einfach besser ist und wir nicht nur von Navigation des Garmin-Navi abhängig sind.
Heute morgen ging es ausgeruht, nach einem Ruhetag, um ca. 9:30 Uhr auf die Piste. Wir wollten so nah wie möglich am Meer nach La Rochelle fahren. Das Navi gab 58 km als Gesamtstrecke an. Trotz Karte haben wir uns, allerdings zu ersten Mal, richtig verfahren, denn es sind dann 81 km geworden. Aber letzendlich war es trotzdem eine schöne Fahrt, weil wir tatsächlich große Strecken am Meer gefahren sind, nur anfangs leider in eine Sackgasse.
La Rochelle ist eine wunderschöne Hafenstadt mit viel Flair. Neben einer schönen Altstadt kann man jede Menge Bötchen gucken. Hier gehen auch richtig große Jachten ein und aus.
Heute morgen ging es ausgeruht, nach einem Ruhetag, um ca. 9:30 Uhr auf die Piste. Wir wollten so nah wie möglich am Meer nach La Rochelle fahren. Das Navi gab 58 km als Gesamtstrecke an. Trotz Karte haben wir uns, allerdings zu ersten Mal, richtig verfahren, denn es sind dann 81 km geworden. Aber letzendlich war es trotzdem eine schöne Fahrt, weil wir tatsächlich große Strecken am Meer gefahren sind, nur anfangs leider in eine Sackgasse.
La Rochelle ist eine wunderschöne Hafenstadt mit viel Flair. Neben einer schönen Altstadt kann man jede Menge Bötchen gucken. Hier gehen auch richtig große Jachten ein und aus.
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| Hafen von La Rochelle |
Freitag, 29. Juli 2016
21. Etappe Olonne sur Mer - La Tranche-sur-Mer 48 km (gesamt 1385 km)
Wir waren heute zwar früh raus aus den Federn, doch leider regnete es. Also erst mal frühstücken und hoffen, dass es danach besser wird. War aber leider nicht so. Also noch einen Kaffee trinken. Danach hatte Petrus ein Einsehen (wahrscheinlich hatte Jakobus mit Petrus gesprochen). Nach kurzer Zeit regnetete es allerdings wieder leicht. Ich wollte schon knicken, aber Rita die Eiserne sagte: Weiter geht's, es wird schon wieder schön. Na ja, es wurde tatsächlich besser und so sind wir unsere kurze Tour auch zu Ende gefahren. Wegen des Regens haben wir allerdings die vermutlich machtschigen Sandradwege gemieden. Auch der Rückenwind führte dazu, dass wir schon gegen 14:00 Uhr am Ziel waren. Tranche-sur-Mer liegt am nördlichen Ende der Bucht von La Rochelle. Unser Campingplatz liegt direkt am Meer, also gönnen wir uns einen Tag zum Ausspannen mit Tolino und hoffentlich wieder besserem Wetter.
Ich muss noch ein wenig an meiner Motivation für Spanien arbeiten. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich genügend Kondition für die spanischen Berge habe und Rita kann ja nicht alles Gepäck transportieren. Einen Berg hochfahren ist eine Sache, einen Berg mit 10-15 kg Gepäck hochfahren noch einmal etwas anderes. Rita ist allerdings guten Mutes und glaubt fest an unser Ziel. Mal sehen ...
Wir haben jetzt ca. die Hälfte der Gesamtstrecke geschafft.
Ich muss noch ein wenig an meiner Motivation für Spanien arbeiten. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich genügend Kondition für die spanischen Berge habe und Rita kann ja nicht alles Gepäck transportieren. Einen Berg hochfahren ist eine Sache, einen Berg mit 10-15 kg Gepäck hochfahren noch einmal etwas anderes. Rita ist allerdings guten Mutes und glaubt fest an unser Ziel. Mal sehen ...
Wir haben jetzt ca. die Hälfte der Gesamtstrecke geschafft.
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| am Strand von La Tranche-sur-Mer |
Donnerstag, 28. Juli 2016
20. Etappe Saint-Jean-de-Monts - Olonne-sur-Mer 53 km (gesamt 1337 km)
Nachdem wir gestern sehr gut essen waren und dabei ein Flasche Wein getrunken hatten, sind wir heute Morgen erst um 9:00 Uhr aufgestanden. Wir kamen irgendwie nicht aus den Federn. Nach dem Frühstück war es bereits 11:15 Uhr. Aber das muss auch möglich sein. Wir sind dann auf den an den Campingplatz angrenzenden Radweg in unsere heutige Tour eingestiegen.
Obwohl die Gegend eigentlich recht flach und eben ist, ging es auf dem Radweg auf und ab. Erschwerend für ein zügiges Fortkommen ist außerdem, dass dort jeder unterwegs ist, von der Oma bis zum Kleinkind. Und schließlich ist Urlaubszeit. Trotzdem war es sehr schön so nah am Meer zu fahren.
Obwohl die Gegend eigentlich recht flach und eben ist, ging es auf dem Radweg auf und ab. Erschwerend für ein zügiges Fortkommen ist außerdem, dass dort jeder unterwegs ist, von der Oma bis zum Kleinkind. Und schließlich ist Urlaubszeit. Trotzdem war es sehr schön so nah am Meer zu fahren.
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| Atlantik am Vende |
Mittwoch, 27. Juli 2016
19. Etappe Frossay - St. Jean-De-Monts 66 km (gesamt 1284 km)
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| Reifenpanne |
Noch ein Nachtrag zu gestern. Rita hat ihren ersten Platten hinbekommen. Ich habe dann feststellen müssen, daß ich weder die Schlüssel zum Ausbau ihres Hinterrades dabei habe, noch Ahnung davon hatte wie man eine Shimano-Nexus-7-Gangschaltung aus- und später wieder einhängt. Aber auf einem Campingplatz gibt es immer Lösungen. Unser Zeltnachbar, ein Franzose, kannte sich super aus. Er hatte das notwendige Werkzeug dabei und half mir tatkräftig. Jetzt läuft alles wieder.
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| Stand vor St. Jean-De-Monts |
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